Samstag, 11. Juni 2016

Studie Uni Würzburg zur Bildungsarbeit des DSB speziell für Jugendliche

(Übernommen von der Seite des DSB)

2010 hat die Julius-Maximilians-Universität Würzburg begonnen, die Bildungsarbeit des Deutschen Schützenbundes zu evaluieren. Anfang Juli 2015 sind die Ergebnisse dieser Studie veröffentlicht worden:

Zunächst hat mit der Vorlage des Studienergebnisses nun eine extern anerkannte Stelle schwarz auf weiß dem Deutschen Schützenbund bestätigt: bundesweit ist die Qualität der verantwortlichen Trainerinnen und Trainer in der Ausbildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen im Deutschen Schützenbund sehr hoch.

Die Wissenschaftler fanden in der Langzeitstudie zudem heraus, dass überall dort, wo Kinder und Jugendliche im Trainingsalltag über das eigentliche Schießen hinaus begleitet werden, ein positiver Umgang mit negativen Emotionen bewirkt wird.


Professor Lange stellt abschließend fest: "Schießsport kann ein wichtiger Teil in der Persönlichkeitsentwicklung von Heranwachsenden sein. Es kommt - wie in anderen leistungs- und wettkampforientierten Sportarten auch - darauf an, wie mit Jugendlichen und ihren Bedürfnissen umgegangen wird. Als roter Faden hat sich ergeben, dass der DSB dem sportiv konzipierten Training auch hinsichtlich seines Beitrags zur Stabilisierung junger Persönlichkeiten einen besonderen Stellenwert beimisst. Mit dieser Studie wird die Bildungsarbeit im DSB noch weiteren Rückenwind bekommen. Es sollten bestehende Konzepte weiterentwickelt werden. Dabei sollte der Fokus auf ganzheitliche Trainingsmethoden gesetzt werden. Im Training muss es um mehr gehen, als nur um das Schießen einer bestimmten Ringzahl.“

Die Ergebnisse der Studie wurden von den Landeslehrreferenten diskutiert und werden nun vom Bundesausschuss Bildung in die Trainerausbildung des DSB eingearbeitet, Material und Projekte zur Umsetzung sind in Planung. 

Berichterstattung in den Medien: